Der Neubau nimmt Gestalt an
Bei strahlendem Sonnenschein wurde kürzlich das Richtfest für den Neubau der neuen Kindertagesstätte der Gemeinde Hohenhameln für eine Krippengruppe für fünfzehn Kinder im Alter von 0 bis drei Jahre und zwei Kindergartengruppen für je 25 Kinder im Alter von drei bis sechs Jahre in der Ortschaft Soßmar gefeiert.
Dazu konnte Bürgermeister Uwe Semper zahlreiche politische Vertreter aus dem Ortsrat Soßmar und dem Gemeinderat sowie aus Planung und Handwerk begrüßen, um gemeinsam den Baufortschritt zu würdigen und auf den nächsten Abschnitt des Projekts nach Hissung des Richtkranzes und dem Richtspruch von Zimmermeister Julius Oppermann von der Firma Steding aus Hohenhameln gemeinsam anzustoßen. Für das Projekt, so Semper, habe der Rat der Gemeinde drei Millionen Euro im Haushalt bereitgestellt.
Demnächst werde in Hohenhameln noch eine weitere Kindertagesstätte gebaut. Damit könne die aufstrebende und kinderfreundliche Gemeinde dann neun Kitas vorweisen. „Die Gemeinde investieren von Herzen gern in die Zukunft unserer Kinder“ und ergänzte: „Qualitativ gute Kindergärten sind uns sehr, sehr wichtig“. Träger der Kita in Soßmar, so Semper, werde voraussichtlich das fachkundige Unternehmen Dibber aus Stuttgart. Es müsse nur noch der Vertrag unterzeichnet werden. Ein Name für die neue Kita stehe jedoch noch nicht fest.
Mit der Beauftragung an die Kreiswohnbaugesellschaft Hildesheim (KWG) als Generalunternehmen für die Projektsteuerung habe die Gemeinde auf das richtige Pferd gesetzt, denn es laufe bisher alles nach Plan und die Zusammenarbeit mit der Gemeinde sei hervorragend. Die Gesamtplanung liege jedoch in den Händen der KWG-Schwestergesellschaft, der Gesellschaft für kommunale Immobilien (GKHi). KWG-Geschäftsführer Matthias Kaufmann bemerkte, dass sich die KWG über die Hildesheimer Kreisgrenzen hinaus etwas getraut habe. Die zum Kreis Peine gehörende Gemeinde Hohenhameln sei schon etwas besonderes und die Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung sei bestens.
Bisher sei nach Baubeginn im Februar alles nach Plan verlaufen. Die Fertigstellung des Vorhabens mit Übergabe an die Gemeinde sei im März 2027 geplant. Das barrierefreie vom Architektenbüro Himstedt und Kollien geplante Gebäude mit funktionaler Grundrissgestaltung gliedere sich in drei Reihen, so Kaufmann. Neben den erforderlichen Räumen für die zwei Kindergarten- und einer Krippengruppe mit Wickelraum beinhalte der Neubau auch einen Bewegungsraum, eine Verteilküche mit Vorratsraum und angrenzender Mensa, einem Personalraum, ein Büro sowie Toiletten – auch für Behinderte mit Dusche.
Der eingeschossige Baukörper aus Mauerwerk auf dem 2.560 Quadratmeter großen Grundstück in der Straße Claustal 3 verfüge über ein Satteldach mit großformatigen Dachziegeln. Die Fassade erhalte eine mineralische Wärmedämmung mit Kratzputzauftrag. Der Neubau erhalte eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Kühlfunktion, Fußbodenheizung. Photovoltaikanlage zur Eigenstromversorgung, Wallbox, Pergola-Markisen vor dem Gruppenraum und zwei Außenzapfstellen. Der Rauminhalt des Gebäudes betrage 3.653 Kubikmeter, die Bruttogrundfläche 678 und die Nettogrundfläche 579 Quadratmeter.
Beim anschließenden gemütlichen Beisammensein mit warmen Essen und kalten Getränken nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und warfen beim Rundgang einen Blick auf den Baufortschritt.
Text und Fotos: Hans-Theo Wiechens
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