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Großartige Pflanzaktion in Mehrum

Drei Männer heben eine Pflanzgrube aus und ein Kind hilft fleißig mit.

Neun kleine Kinder haben mit ihren Eltern und Verwandten die Geburtenallee weiterleben lassen.

In frühen Jahrhunderten war es üblich, dass zu besonders freudigen Anlässen, wie zur Hochzeit oder Geburt eines Kindes, ein Baum gepflanzt wurde. Diesen schönen Brauch haben am 8. März neun Neubürger*innen mit ihren Eltern und Verwandten weiterleben lassen. Initiator der Geburtenallee-Pflanzung war 1982 die SPD-Ortsabteilung unter der Leitung von Günter Hesse. In dieser Zeit wurden zwischen 10 bis 14 Bäume pro Jahr gepflanzt. Somit kommen bis heute etwa 450 bis 500 Bäume, verteilt auf mehrere Geburtenalleen, zusammen.

Die Erwachsenen packen ordentlich mit an bei der Pflanzaktion

Für die kleinen Mehrumer*innen Kalees, Emma, Ben, Kira, Milaine, Felix, Dian, Henri und Louis pflanzten ihre Eltern mit ihren Verwandten auf der neuen Ausgleichsfläche an der Triftstraße einen Obstbaum. Der Ortsrat hatte die Kinder mit ihren Eltern dazu eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein brachten die Eltern Spaten, Schaufeln, Gießkannen und Hammer mit, um Pfähle einzuschlagen und die Pflanzgruben auszuheben. Damit die Bäume auch angehen, wurde anschließend ordentlich gegossen.

Alle Teilnehmer und Teilnehmerinnen bei der Mehrumer Pflanzaktion.

Auch damit in den kommenden Jahren noch mehr Grün unser Dorf umgibt, hat der Ortsrat eine neue Geburtenallee angelegt. Diese ist Teil des Gestaltungskonzeptes der neuen Natur- und Obstbaumfläche. Das Pflücken der Früchte ist zukünftig Aufgabe der Kinder mit ihren Eltern, die alle ein Namensschild des Kindes am Baum befestigten. Der Ortsrat bedankt sich herzlich bei den Eltern für die großartige Aktion sowie beim Obstbaumwart David Egerton für die Vorbereitung und Hilfestellung beim Pflanzen.

Autor: Jens Böker (Ortsbürgermeister)

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