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Großübung der Feuerwehren in Adensen fordert über 100 Einsatzkräfte

Trainiert wurde das Zusammenwirken mehrerer Ortsfeuerwehren bei einer komplexen Schadenslage.
Trainiert wurde das Zusammenwirken mehrerer Ortsfeuerwehren bei einer komplexen Schadenslage.

Im Rahmen einer unangekündigten Alarmübung wurden am 7. Juni zahlreiche Feuerwehren der Gemeinde Nordstemmen sowie die Drehleiter der Feuerwehr Gronau gefordert.

 

Ziel der Übung war es, das Zusammenwirken mehrerer Ortsfeuerwehren bei einer komplexen Schadenslage zu trainieren. Die Übung begann um 15.48 Uhr mit einer Alarmierung zu einem B2 – ausgelöster Gefahrenmelder in einem Objekt am Pfarrkamp in Adensen. Nach der ersten Erkundung stellte sich die angenommene Lage als Beschädigung einer Gasleitung dar. Betroffen war zunächst das dortige Hotel.

Die ersten eintreffenden Einsatzkräfte leiteten umgehend Maßnahmen zur Menschenrettung ein. Aufgrund der angenommenen Lage und der weiteren Entwicklung des Übungsszenarios wurde die Alarmstufe um 16.08 Uhr auf B3 erhöht. Rund 20 Minuten später erfolgte eine weitere Erhöhung auf B4, nachdem ein zusätzliches Objekt im rückwärtigen Bereich als betroffen angenommen wurde.

Die angenommene Schadenslage führte zu einer starken und weithin sichtbaren Rauchentwicklung. Zahlreiche Anwohnerinnen und Anwohner sowie Passanten verfolgten die Übung im Bereich der Einsatzstelle.

Im weiteren Verlauf der Übung standen insbesondere die Menschenrettung, die Einsatzstellenorganisation sowie die Zusammenarbeit der eingesetzten Feuerwehren im Mittelpunkt. Zur Koordination der Einsatzmaßnahmen kam der Einsatzleitwagen der Feuerwehr Nordstemmen zum Einsatz. Zusätzlich unterstützte die Drohne der Feuerwehr Nordstemmen die Übungsleitung bei der Lageerkundung aus der Luft und lieferte einen Überblick über die Einsatzstelle sowie die betroffenen Gebäude.

Insgesamt waren 114 Einsatzkräfte im Einsatz. Beteiligt waren sämtliche Ortsfeuerwehren der Gemeinde Nordstemmen sowie die Drehleiter der Feuerwehr Gronau. Gegen 18 Uhr konnte die Übung beendet werden. Bis dahin waren alle im Szenario betroffenen Personen beziehungsweise Übungspuppen aus den Gebäuden gerettet worden.

Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandmeister Jan Riechelmann.
Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandmeister Jan Riechelmann.

Die Einsatzleitung lag bei Gemeindebrandmeister Jan Riechelmann. Da er sein Amt im Herbst dieses Jahres abgeben wird, nutzten seine Stellvertreter die Übung zugleich als besondere Gelegenheit, ihm noch einmal eine umfangreiche und fordernde Einsatzlage zu präsentieren.
Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Beteiligten sowie den Eigentümern der zur Verfügung gestellten Übungsobjekte für die Unterstützung der Ausbildung. Im Anschluss an die Übung kamen die Einsatzkräfte im Feuerwehrhaus Adensen-Hallerburg zur Nachbesprechung und einer Bratwurst zusammen.

Text/Bilder: Nico Lenke

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