Die Holler Judoka erkämpfen sich erneut den Wanderpokal in Einbeck
Für die Holler hat es schon Tradition jedes Jahr nach Einbeck zum Eulenturnier zu fahren. Es ist das größte Turnier im südniedersächsischen Raum.Der Verein mit dem höchsten Medaillenspiegel erhält den Eulenpokal. Das haben die Holler nun drei Jahre in Folge geschafft, und somit ging der Wanderpokal in den Vereinsbesitz über.
Nun waren die Holler in 2026 wieder der beste Verein und erhielten eine neue große Eule, die von einem Einbecker Holzschnitzer erstellt wurde. Die besten drei Vereine: Platz 3 der Bovender SV mit 3x Gold, 3x Silber und 5x Bronze. Platz 2 der Garbsener SC mit 4x Gold, 5x Silber und 3x Bronze. Platz 1 Judo in Holle mit 7x Gold, 2x Silber und 3x Bronze.
Das Niveau der Kämpfe war in diesem Jahr höher, da auch einige Teilnehmer vom Nachwuchskader Niedersachsen teilnahmen. Den spannendsten Kampf lieferte sich Luisa Hardies, die nach drei Siegen um die Goldmedaille kämpfen konnte. In diesem finalen Kampf lag sie fast 2 Minuten mit einer kleinen Wertung zurück und schafft es, eine Sekunde vor Kampfende mit einem schönen Schulterwurf zu punkten.
Den schönsten und höchsten Wurf erzielte Jonas Kühn mit einem Uchi Mata, der seinen Gegner katapultartig abheben ließ.
Die Einzelplazierungen in den unterschiedlichsten Gewichtsklassen zusammengefasst:
Die sieben Goldmedaillen erkämpften: Klara Lüer, Matilda Lüer, Elisa von Bloh, Luisa Hardies, Jonas Kühn, Theodor Dalhäusser und Liana Buchsbaum. Die zwei Silbermedaillen gingen an Lisa Lühmann und Paul Zimball. Die drei Bronzemedaillen erreichten Emil Simmert, Paul Feisthauer und Henric Albrecht. Platz 4 ging an Theo Paschold und Henri Zimball und Platz 5 an Michel Simmert.
Bernd Lühmann
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